Endlich wird die Arbeit knapp!
21.April 10
Rund um den 1. Mai 2010, wo die wohl
sinnvollste Forderung die nach der Abschaffung bzw. Überwindung des
Kapitalismus heißt, finden sich abseits der DGB-Würstchenbuden
vielfältige Möglichkeiten, seinen oder ihren Protest gegen Nazis,
Staat und Nation auf die Straße zu tragen.
Natürlich kann und sollte sich jede
selbst informieren, welche der Veranstaltungen sie oder er für
unterstützenswert hält und letztlich auch unterstützt.
Hier nun eine kleine Übersicht in
alphabetischer Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
30.April 10 Berlin: Zum Führer mit
„Zum Henker“
Du findest es zum Kotzen, dass Nazis in
Ortsteilen durch ihre Infrastrukturen – wie zum Beispiel eigene
Klamotten-Läden oder Kneipen – die Möglichkeit bekommen ein
widerliches Klima zu erzeugen? Dich nervt die teilweise massive
Präsenz von Rassist_innen und Antisemit_innen, die eine latente
Bedrohung für all diejenigen darstellen, die deren Menschenbild ein
Dorn im Auge sind? [more]
1.Mai 10 Berlin: Jeder Naziaufmarsch
hat seinen Preis
Am 1. Mai 2010 rufen Neonazis aus
Freien Kameradschaften und NPD zu einem Aufmarsch in Berlin auf.
Unter dem Motto „Unserem Volk eine Zukunft. Den bestehenden
Verhältnissen den Kampf ansagen - Nationaler Sozialismus jetzt!“
versuchen sie erneut, die sozialen Widersprüche der kapitalistischen
Gesellschaft in völkisch-nationalistischen Antworten aufzulösen. [more]
29.April 10 Bremen: Her mit dem schönen
Leben – für alle, weltweit!
Für die meisten Leute ist das
Interessanteste am 1. Mai die Frage, auf welchen Wochentag er fällt.
In dieser Hinsicht ist 2010 ein schlechtes Jahr. Aber auch ansonsten:
Es ist Krise. Die Wirtschaft leidet. Wer in solchen Zeiten für mehr
Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen eintritt, macht doch alles nur
noch schlimmer! Oder? Die Welt in der Krise - Rettungspakete für
alle? Auf globaler Ebene versuchen Staaten und Wirtschaft, den
Schaden für Industrie und Finanzwirtschaft zu begrenzen - während
gleichzeitig die Folgen der Krise auf Erwerbstätige, Erwerbslose,
SchülerInnen, Studierende, RentnerInnen, Kranke etc. abgewälzt
werden. [more]
1.Mai 10 Dortmund: Aufruf zum
Euromayday Ruhr
Hast Du bezahlte Arbeit? Kannst Du
davon leben? Hast Du freie Zeit? Was kannst Du Dir leisten? Kannst Du
Dein Leben selbst bestimmen? Was wünscht Du Dir? Was machst Du im
Alter? [more]
1.Mai 10 Erfurt: DIE NPD WILL ES
"ANPACKEN"
Sie wollen es wieder mal versuchen. Die
NPD und "Freie Kräfte" planen einen Aufmarsch am 1.Mai
durch Erfurt. Dies soll der xte Anlauf sein sich als einzige
Opposition "aller Deutschen" am "Tag der Deutschen
Arbeit" zu profilieren. Nazis sind derzeit eine Randerscheinung
dieser Gesellschaft - ihre Ideologien sind es nicht! Antisemitismus,
Rassismus, Nationalismus und Arbeitswahn sind keine exklusiven
Positionen der Nazis. Die Abgrenzung zu Nazis ist von weiten Teilen
der Gesellschaft nur rein äußerlicher Art. Eine politisch
erstarkende Naziszene ist als Bedrohungspotenzial daher nicht zu
unterschätzen. Deshalb finden wir es wichtig, am 1.Mai 2010 sich
nicht nur Nazis in den Weg zu stellen, sondern auch eigene Kritik an
den bestehenden Verhältnissen auf die Straße zu tragen. [more]
30.April 10 Frankfurt/M.: Endlich wird
die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken! Gegen Lohnarbeit,
Leistungsterror und Konkurrenz!
Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise
im Herbst 2008 und ihren Auswirkungen, wurden anfänglich auch Fragen
nach Alternativen zum Kapitalismus laut. Inzwischen ist dieser
Diskussionrs längst beendet und es geht nur noch darum, den Status
Quo weltweit und damit auch für die deutsche Wirtschaft wieder
herzustellen. [more]
30.April 10 Fürth: Kein Fußbreit den
FaschistInnen – Nazikneipen dichtmachen!
Seit einem halben Jahr kommt es in
Fürth in beständiger Regelmäßigkeit zu neonazistischen
Übergriffen vorallem auf AntifaschistInnen, aber auch auf
MigrantInnen und Andere die nicht in ihr menschenverachtendes
Weltbild passen. [more]
1.Mai 10 Hamburg: Kapitalismus bedeutet
Krieg und Krise
Wir erleben derzeit eine der größten
Wirtschaftskrisen. Politiker und Unternehmer jammern über gesunkene
Wachstumsraten. Das ist im Kapitalismus ein Skandal! Sinn und Zweck
dieser Wirtschaftsordnung ist nämlich, dass ständig immer mehr
Profit gemacht wird. Wenn dies ausbleibt, geht nichts mehr. Das zeigt
sich in katastrophalem Ausmaß in der Krise. [more]
1.Mai 10 Hannover: Aufruf der AAH
Für uns ist der 1. Mai kein »Tag der
Arbeit«. Er ist auch nicht der Tag, an dem der Kampf gegen die
FaschistInnen, so wie es leider letztes Jahr in Hannover sein musste,
im Vordergrund stehen sollte. [more]
1.Mai 10 Karlsruhe: Kämpfen in der
Krise – Kapitalismus überwinden!
Die aktuelle Krise ist kein Unfall des
Kapitalismus, sondern die logische Konsequenz des Systems. Der
Kapitalismus bleibt eine Wettbewerbs- und Profitwirtschaft, und
bedingt als solche den Wohlstand Weniger auf Kosten der Armut und
Ausgrenzung Vieler. [more]
1.Mai 10 Leipzig: …Und Leben?
… und Leben?! Diese Frage stellt sich
auch für antifaschistisch engagierte Menschen in der sächsischen
Provinz. Die Situation im Leipziger Umland eskaliert, Nazis versuchen
„national befreite“ Zonen zu etablieren und teilweise gelingt
ihnen dies bereits. [.. ]
… und Leben?! Freiräume aller Länder
vereinigt Euch! Dieses Jahr wird alles anders, versprochen! Der 1.
Mai ist auch ein Tag der Freiräume.[.. ]
Kapitalismus hat viele Gesichter: Früh
aufstehen, keine Freizeit, befristete Arbeit, unbezahlte Praktika,
Zwang zu 1 Euro Jobs, Kontrolle durch das Jobcenter und Zwang zum
Leben in Armut für viele Menschen.[.. ] [more]
30.April 10 München: Le monde est à
nous
Am Abend des 30. April wollen wir in
München mit einer linksradikalen, lauten, vielfältigen und
ausdrucksstarken Demo, unsere Kritik und Ablehnung der herrschenden
Verhältnisse auf die Straße tragen. [more]
1.Mai 10 Nürnberg: Warum nicht…
Kapitalismus abschaffen! Für die soziale Revolution weltweit
Deutschland im Jahre 2010 bietet einen
traurigen Anblick. Wohnungslose, FlaschensammlerInnen und
BettlerInnen die nach Essbarem in Mülleimern wühlen, gehören schon
längst wieder in das öffentliche Bild des perspektivlosen Alltags
im Kapitalismus. [more]
1.Mai 10 Oldenburg: autonome 1. mai
demo
[more]
1.Mai 10 Rosenheim: Kommt raus!
(Aufruf) Friede, Freude, Krisenstimmung
Noch letztes Jahr erlebten wir in der
BRD die spektakuläre Rettung einiger Banken und den größten
Einbruch der industriellen Produktion in der Nachkriegszeit. Und
jetzt schon verbreiten Chefetagen und Regierende wieder Optimismus –
und bombardieren uns zugleich mit Schreckensmeldungen. Wir sollen
still halten und auf bessere Zeiten warten – während es für uns
offensichtlich und spürbar immer schlechter wird. [more]
30.April 10 Rostock: BLOCK *EM UP
Am 1. Mai 1945 besetzte die Rote Armee
Rostock und befreite die Opfer des nationalsozialistischen Terrors.
65 Jahre später wollen am ersten Mai wieder Neonazis in Rostock
aufmarschieren, um für einen neuen nationalen Sozialismus zu
demonstrieren. [more]
1.Mai 10 Rostock: – den Naziaufmarsch
blockieren !
Am 1. Mai wollen Nazis durch Rostock
Lütten Klein marschieren und ihre widerlichen Vorstellungen einer
nationalsozialistischen
„Volksgemeinschaft“ verbreiten. Das
werden wir nicht akzeptieren. [more]
1.Mai Schweinfurt: Kapitalismus und
Lohnarbeit abschaffen! – Naziaufmarsch zerlegen!
Auch dieses Jahr mobilisieren Neonazis
wieder zu diversen Aufmärschen anlässlich des 1.Mai. Dies nehmen
die Nazis als Anlass für einen angeblich antikapitalistischen
nationalen Kampftag der ArbeiterInnen nach Schweinfurt zu
mobilisieren. [more]
1.Mai 10 Solingen: Rassisten und
Neofaschisten wollen am 1. Mai in Solingen aufmarschieren.
Wir stellen uns ihnen entgegen, egal
woher sie kommen!Pro NRW will in Solingen seine landesweite
Abschlusskundgebung zum NRW-Landtagswahlkampf durchführen. Sie haben
sich ganz bewusst Solingen als Ort dafür ausgesucht, heißt es in
der Erklärung des ehemaligen Leverkusener NPD- und aktuellen Pro-NRW
Landtagskandidaten in Solingen, Tobias Nass. [more]
1.Mai 10 Stuttgart: Die Krise beenden -
Kapitalismus abschaffen
Seit 120 Jahren sind die
Mobilisierungen am 1. Mai ein Anlass um für eine Welt jenseits des
Kapitalismus auf die Straßen zu gehen. Millionen Menschen in allen
Teilen der Welt setzen an diesem Tag ein gemeinsames Zeichen und
beteiligen sich an den Demonstrationen und Kundgebungen. [more]
30.April 10 Tübingen: Er oder Wir! Wir
wollen den Kapitalismus lieben, aber wir schaffen’s einfach nicht!
Manchmal muss man einfach eine
Entscheidung treffen! Er oder Wir! Wir sind an einem solchen Punkt.
Aufgewachsen im Kapitalismus, mögen wir ihn nicht mehr leiden. [more]
1.Mai 10 Wuppertal: Für einen
kämpferischen 1. Mai im Bergischen Land!
Vormittags Pro-NRW-Kundgebung in
Solingen verhindern
Nachmittags Autonome 1. Mai Demo und
Straßenfest in Wuppertal [more]
1.Mai 10 Zwickau: Bitte nehmen Sie
Platz.
Wie in den vergangenen Jahren häufig
wurde auch für 2010 ein Neonaziaufmarsch in Zwickau angemeldet. Im
letzten Jahr blieb Zwickau glücklicherweise verschont. [more]
no pasaran - sie kamen nicht durch
13.Februar 10
Es sollte der größte Naziaufmarsch seit der Zerschlagung des
Nationalsozialismus in Deutschland werden. Doch ein breites
Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Kunst- und
Kulturschaffenden, sowie ein Antifabündnis riefen zu Protesten
auf. Mittels Massenblockaden sollte der Naziaufmarsch endlich
verhindert und langfristig komplett abgeschafft werden.
Ein umfassendes Indymedia-Feature mit vielen Links zu Artikeln, Bildern, Videos, Vor- und Nachbereitung findest du [ hier ] .
Einen weiteren Bericht über die ebenfalls erfolgreiche und mit bis zu 1500 Teilnehmern gut besuchte Demonstration Keine Versöhnung mit Deutschland am 12.02. und den Blockaden vom 13. Februar ist [ hier ] zu finden.
Umsonstladen
12.Februar 10
Der Umsonstladen in der hallischen Schwetschkestrasse ist offenbar von Nazis aufgebrochen und verwüstet worden.
Der oder die TäterInnen drangen in den Laden ein, verwüsteten
Teile der Inneneinrichtung und beschmierten Innen- wie Aussenwände
mit Hakenkreuzen und SS-Runen. Der betreibende Verein
äußerte sich dazu folgendermaßen:
"Als
wir am Freitag letzter Woche einen aufgeregten Anruf erhielten, waren
wir schockiert. Offenbar haben Neonazis oder andere, die sich eben
jenen zuordnen lassen, den Umsonstladen/Kiosk-Pinguin in der Nacht von
Donnerstag auf Freitag aufgebrochen und die Innen- und
Außenwände mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert.
Außerdem haben sie die Einrichtung des Ladens beschädigt und
randaliert. Uns alle macht es wütend und traurig vielmehr gibt es
dazu eigentlich auch nicht zu sagen, außer das dieser feige
Übergriff uns alle nicht einschüchtert, sondern viel mehr ein
„Jetzt erst recht!“ herausfordert. Wir lassen uns nicht von
unserem Engagement in Halle und vor allem in Glaucha abbringen. Der
Umsonstladen sowie alle anderen Projekte unseres Vereins werden wir
weiterführen und die Geschehnisse von Donnerstagnacht sehen wir
als Bestärkung unserer Tätigkeit.
Trotz des Überfalls wird der Umsonstladen pünktlich weiterhin am Mittwoch zwischen 16 und 19 Uhr geöffnet sein."
Naziaufmarsch
am 17. Juni 2009 in Halle verhindern
Aus Anlass des Jahrestags des Aufstands vom 17. Juni 1953 rufen Nazis
für den 17. Juni 2009 wieder zu einem Fackelmarsch in Halle auf.
Sie wollen um 20 Uhr am Hauptbahnhof losmarschieren. Vermiesen wir
ihnen den Auftritt!
Aktuelle infos unter www.nonazisinhalle.tk

Alles muss man selber machen. NPD-Bundesparteitag in Pößneck
am 28. und 29. März 2009 verhindern!
Ende März wird die neonazistische NPD ihren Bundesparteitag
abhalten, um ihren Vorstand neu zu wählen. Streit um die Parteifinanzen
und den rechten politischen Weg lähmen die Partei seit einiger
Zeit. Auf ihrem Sonderparteitag wollen die Neonazis diesen Streit
klären, um gestärkt in das Superwahljahr 2009 zu starten.
Denn für die NPD steht dieses Jahr viel auf dem Spiel. Gelingt
ihr der Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag oder verliert
sie dort ihre Parlamentssitze, Mitarbeiterstellen und Zuschüsse?
Schafft die Partei möglicherweise den Einzug in den Thüringer
Landtag und zahlreiche Kommunalparlamente in mehreren Bundesländern?
We can stop them!
Am 1. Mai 2007 erzwangen AntifaschistInnen in Erfurt den Abbruch
eines Aufmarsches mit über 1.000 Nazis. Ein breites antifaschistisches
Bündnis hatte über 3.000 Menschen mobilisierte und blockierte
die Route der Nazis. Auch in Jena gelang es wenige Monate später,
das neonazistische ?Fest der Völker? am 8. September unter
anderem durch massenhafte friedliche Sitzblockaden zu behindern.
Und in Köln verhinderten im Herbst 2008 10.000ende mit Blockaden
einen ?Anti-Islam-Kongress? der extrem rechten Vereinigung ?Pro
Köln?.
Wir rufen daher zu einer massenhaften Blockade des Parteitags
der NPD in Pößneck auf. Wir wollen damit an die Erfolge
antifaschistischer Proteste in Erfurt, Jena und Köln anknüpfen.
weiterlesen hier"
Erfurt: Prozess zur Räumung
15. März 2009
Am Freitag den 13. März wurde am Landgericht Erfurt der Prozess
über einen Antrag des Eigentümers auf einstweilige Verfügung
zur Räumung des besetzten Teils des ehemaligen Topf & Söhne-Geländes
geführt.
Der normalen Rechtssprechung völlig entgegengesetzt, verlangte
der Richter von den Antragsgegner_innen, diese sollten beweisen,
dass sie nicht auf dem besetzten Gelände wohnen. Das Urteil
wird am 27. März verkündet. Aufgrund der Aussagen des
vorsitzenden Richters Schilling ist von einer Verurteilung zur Räumung
auszugehen.
Weiterlesen auf Indymedia.
United we stay – Demo in Berlin am 14. März
Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo
Anfang der 90er Jahre noch über 100 besetzte Häuser waren
sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte übrig
geblieben. Doch auch sie sollen dem Hochglanzsanierungsprogramm
weichen. Derzeit bedroht sind ca. zehn Projekte in Berlin.
Gentrifizierung ist ein Prozess, der nicht nur diese angreift, sondern
auch breite Teile der Bevölkerung aus ihren Vierteln und ihrem
sozialen Umfeld vertreibt. Eben genau jene, die es sich nicht leisten
können/wollen ins schöne und reiche Innenstadtbild des
neoliberalen Kapitalismus zu passen. In Berlin und überall.
Wir wollen dem entschieden und kraftvoll etwas entgegensetzen. Wir
werden uns nicht ohne Widerstand verdrängen lassen. So vielfältig
wie unsere Häuser, Wagenplätze und die betroffenen Menschen
sind, so bunt und laut wollen wir gemeinsam auf die Straße
gehen.
Demo: United we stay – Kollektiv Offensiv Subversiv
14. März, 15 Uhr, Hermannplatz Berlin
Weitere Informationen und ein spezielles
Demokonzept für diesen Tag gibt es unter unitedwestay.noblogs.org.

|